Für unsere Rookies stand wie geplant nun kurz vor dem Wettkampf der zweite Laktatstufentest statt. Nochmal zur Erinnerung: Mittels modernster Leistungsdiagnostik sollte zu Trainingsbeginn der Leistungsstand der Rookies festgestellt und die optimale Trainingsgestaltung definiert werden. Über eine zweite, finale Messung kurz vor dem Wettkampf, soll nun überprüft werden, ob sich die Leistungswerte verbessert haben und ob somit das Training effektiv bzw. auch effizient war.
Betreut wurden unsere Rookies von Bianca. Sie wählte den Laktatstufentest auf dem Laufband nach dem Mader Modell aus. Bianca definierte dann die Trainingsschwerpunkte und der Rookie-Coach Peter Ewert setzte diese dann individuell mit all seiner Erfahrung im Training mit den Rookies um.
Bianca ist Profi im Bereich der Sportwissenschaft. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über die verschiedenen Verfahren der Leistungsdiagnostik an der TU Darmstadt und war sogar an der Entwicklung neuer Verfahren beteiligt. Also genau das Richtige für unsere Churfranken-Rookies, denn das Beste ist gerade gut genug. :-) Auch so mancher Leistungssportler nutzt das MTZ zur Steigerung der Leistungsfähigkeit oder auch zur Therapie bei Verletzungen. Denn auch dafür ist das MTZ bestens ausgerüstet. Neben der Physiotherapie werden auch Osteopathie, Krankengymnastik sowie Analysen von Kraftwerten, Koordination (Zusammenspiel von Sensomotorik, Symmetrieverhältnissen, Körperstabilität) uvm angeboten.
Hier nun Bianca's Auswertung des zweiten Tests:
"Stefan hat sich im Schwellenwert, also bei 4mmol/l Laktat, um 0,8 km/h verbessert. Im Allgemeinen hat sich die Kurve nach rechts verschoben und ist flacher geworden, was soviel heißt, dass er sich im Bereich der Grundlagenausdauer gesteigert hat sowie im Bereich seiner maximalen Leistungsfähigkeit eine deutliche Steigerung erkennen lässt. Diese beiden Faktoren hatten wir ihm in der ersten Leistungsdiagnostik empfohlen zu verbessern, was für diese kurze Zeit, sowie in Anbetracht der Tatsache, dass er seinen Sport als Hobby macht, ein gutes Resultat ist, mit dem er sehr zufrieden sein kann.
Birgit hat sich im Schwellenwert, also bei 4mmol/l Laktat um 0,9km/h verbessert. Auch in ihrem Fall hat sich die Kurve nach rechts verschoben und deutlich verflacht. Auch bei ihr zeigt dieser Vergleich eine Verbesserung der Grundlagenausdauer sowie eine Steigerung ihrer maximalen Leistungsfähigkeit. Auch bei ihr waren diese beiden Faktoren die Trainingsempfehlung nach der letzten Leistungsdiagnostik. Diese hat sie auch gut umgesetzt.
Im Allgemeinen zeigen beide Diagnostiken, dass das Training mit der vorherigen Leistungsdiagnostik effektiv und sinnvoll gestaltet wurde.
Einem tollen Triathlonergebnis dürfte nun nichts mehr im Wege stehen. Viel Erfolg den beiden Rookies wünscht das Team der leistungsdiagnostischen Abteilung des MTZ."